ARSION

ARSION „Star Gold 2012“, 04.11.2002 (Samurai! TV!)
Korakuen Hall, Tokyo
1,050 Fans

1. Megumi Yabushita vs. Reina Takase [**1/2]
2. La Malcriada vs. baby A [*3/4]
3. Bionic J & Lioness Asuka vs. Rie Tamada & Takako Inoue [**1/2]
4. Carol Midori vs. GAMI [**1/4]
5. Mariko Yoshida & AKINO vs. Michiko Omukai & Ai Fujita [***3/4]

Eine Veranstaltung die mit einem Megumi Yabushita Match beginnt, beginnt nie schlecht. Das Satz bewährte sich schon immer. Leider ist der Start leicht geklippt, denn steht Yabushita in einem Singles Match, wird es harte Submission Moves geben. Ihr Spezialität entfaltet sich je mehr du siehst, aber es waren lediglich 2 von 10 Minuten weg. Immer schön wie glaubwürdig sie Subs ansetzen kann. Allgemein meiner Meinung nach etwas Underrated als Wrestlerin. Als nächstes gibt es Chefin von Cat Panic Entertainment im Ring. Ihre Gear ist schlecht. Mit Kätzchenmaske und passenden Schwanz a la Jun Kasai könnte ich ja leben, aber dann ein übergroßes weißes T-Shirt mit der Aufschrift „La Malcriada“ zerstört alles was eventuell mal da war. Beste Backyarder Optik. Erneut die ersten zwei Minuten geschnitten. Die heutige Aki Kanbayashi ist ihrer Gegnerin körperlich klar überlegen, was sich allerdings nur dabei auswirkt, wenn sie baby A Moves kontert. Highlighst sucht man vergebens. Auch Match #3 ist schon wieder der Anfang weg geclippt. Verstehe das nicht wenn die Show zwei Stunden gehen soll und auch dieses Match nur knapp 10 Minuten dauerte. Inoue/ Tamada sind als Face Team fast schon traditionell körperlich leicht unterlegen und müssen viel arbeiten um Big Moves durchzubekommen, denn darum dreht es sich: Big Moves die den Sieg bringen sollen. Die Cousine von Reggie Bennett und AJW Veteranin Yokota wollen den anderen AJW Rookies kaum Chancen lassen. Unglaublich aber wahr, selbst hier würde der neutrale Zuschauer nicht sehen, dass Inoue 88 und Tamada 91 bei AJW debütierten. Besonders Takako konnte durch ihre Optik schon immer den Zuschauer täuschen.
GAMI war schon 2002 nicht ganz normal und so durfte es auch dieses Match nicht werden. Ein Abdominal Stretch wurde bis in die letzte Zuschauerreihe verlängert, ein Anfangs kleiner Crowdbrawl endete mit Stühlen im Ring und als Midoris Sieg nur noch eine Frage der Zeit ist, geht es nahe einen 15 Minuten Time Limit Draw. GAMI war nie die Wrestlerin schlechthin, aber solch eine Struktur im Match kam ihr immer sehr entgegen. Die Paarung zum Finale funktionierte 2002 auf täglicher Basis. Mariko Yoshida, die Coolness in Person, ist so unglaublich toll auf der Matte, dass es dafür kaum Worte gibt. Sie muss sich echt zusammenreißen um Fujita und Omukai nicht zu zerreißen am Boden. Dazu kommt der blanke Hass zwischen ihr und Michiko, was sehr sehr realistische Action gibt, die stellenweise an wilde Catfights erinnert, nur man schlägt sich derb in die Fresse. Fujita und AKINO versuchen sich mit High Flying zu überbieten und das sogar ziemlich sauber. Hab ich schon erwähnt wie cool Yoshida auf der Matte ist? Zwei mal sah es sogar aus, als wenn Omukai gleich Ohnmätig wird weil Mariko im Shootfighting Stil ansetzt. Jede Sub wird ausgepackt, jeder Move bringt nicht den Sieg, also werden Knee Strikes ins GESICHT gedonnert das Shinsuke Nakamura nur erblassen würde.

Fazit:
Abgesehen von dem zweiten Match ein guter Event. Zum Anfang auf der Matte, in der Mitte um die fetten Moves, dann wirds wild und zum Schluß gibts alles auf einmal. Herrausragender Mainer der doch aufgrund des wenigen Contents von Arsio Shows als „Must See“ Material durchgeht. Insgesamt gibt es ~1 Stunde Wrestling ne Stunde Berichte zur Veranstaltung.

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