STARDOM

STARDOM „Stardom 4th Anniversary“, 18.01.2015 (NicoNico)
Korakuen Hall, Tokyo
1,030 Fans

1. Hatsuhinode Kamen vs. Momo Watanabe
2. Monster Army Join vs. Monster Army Disband Match: Act Yasukawa, Dragonita & Heidi Lovelace vs. Hudson Envy, Kris Wolf & Kyoko Kimura [*1/4]
3. Koguma & Reo Hazuki vs. Risa Sera & Takumi Iroha [**1/4]
4. High Speed Title: Io Shirai (c) vs. Kaori Yoneyama [**]
5. Wonder Of Stardom Title: Mayu Iwatani (c) vs. Act Yasukawa [*1/2]
6. World Of Stardom Title: Yoshiko (c) vs. Nanae Takahashi [**1/2]

Mal wieder der Opener zu tode geclipped. Danach wird zum Glück die Schere weggepackt, auch wenn ich hier keinen Szenen nachgetrauert hätte. Kaum Spannung vorhanden trotz der Relevanz für die weitere Tour. Koguma und Hazuki geben ihr bestes gegen das gut funkionierende Team, was leider irgendwann wieder gesplittet wird solange Sera bei Ribbon bleibt. Erstaunlich lange darf der Nachwuchs mitgehen kann sogar ne handvoll gute Nearfalls aushalten. Ähnlich ausgeglichen verläuft es um den ehemaligen NEO Title. Yoneyama hat Shirai mehrfach am Rande einer Niederlage und dafür greift sie tief in die Trickkiste. Das gute am Title Reign von Io – Sie kann ihn jederzeit verlieren, da sie immer auf Schlag eine glaubwürige Herrausforderin auf den großten Gurt sein kann.
Nach knapp acht Monaten krankheitsbedingter Pause kehrte Yasukawa im Dezember 2014 zurück und darf nun wieder um „ihren“ Gürtel antreten. Abgesehen von der Beliebtheit kann man das natürlich so machen. Ordentliche Eingriffe der Monster Army, alle brawlen draußen noch umher. Alles in allem gibt es hier kaum Kritikpunkte, außer das das Overbooking dem Wrestling etwas im Weg stand. Beim Main Event bin ich mir unsicher. Einerseits war es gefühlt länger als die knapp 16 Minuten, anderseits empfinde ich das als nicht negativ. Was mir jedoch auffiel war das späte No-Selling des Armworks beiderseits, um die Lariats zu verhindern, obwohl es am Ende eine Lariat war die zum Sieg führte. Problematisch wurde es, als der erste technisch gesehen heiße Nearfall die meisten kalt gelassen hat. Später wurde genau so eine sicher geglaubte Verteidigung wieder spannend gemacht.

Fazit:
Man sollte vielleicht auf 7-8 Matches aufstocken und dann die Undercard nicht ausstrahlen. Abgesehen von dessen Qualität und mit der Prämisse, zu jedem Match ein Hype Video zuzeigen und das alles noch im 2h TV Slot unterzubringen, könnte so der Mehrwert steigen. Echte Fans der Liga sind mit dem was sie bekommen zufrieden, andere wie ich könnten noch etwas mehr vertragen. Ab der Midcard wird es durchgehen solide. Io Shirai Matches sind über jeden Zweifel erhaben. Der Main Event steht dem in nix nach und die Story von Act und der Monster Army wird fortgeführt. Das eigentlich Joshi Rookie aof the Year 2014 mit Koguma überzeugt auch wieder, aber ohne ein wirklich dickes Match reicht es für Stardom nicht zu einer guten Show.

——————————————————————————

STARDOM „New Year Stars 2015“, 11.01.2015 (NicoNico)
Shin-Kiba 1st Ring, Tokyo
290 Fans – No Vacancy

1. Dragonita vs. Kyoko Kimura [*1/4]
2. Hatsuhinode Kamen vs. Takumi Iroha [*3/4]
3. Act Yasukawa & Heidi Lovelace vs. Hudson Envy & Kris Wolf [**1/2]
4. Io Shirai vs. Momo Watanabe [**]
5. Act Yasukawa, Koguma & Nanae Takahashi vs. Mayu Iwatani, Reo Hazuki & Yoshiko [***]

Im Opener darf sich Kimura mit der jungen Dame rumschlagen und jung trifft es hier auch ganz gut, denn Dragonita wirkt ziemlich unsicher im Ring. Ein Huracánrana sieht unglaublich mies aus, so dass es sogar Gelächter im Publikum gibt. War alles andere als schön. Ich mag Iroha und ihre ernste Sichtweise im Ring, der komplette Gegenteil ist Hatsuhinode und so sieht das denn auch aus. Das passt absolut nicht zusammen, auch wenn beide miteinander umgehen können. Die kleinen Comedy Spots sehen bei Iroha, egal wie man es dreht, einfach dumm aus. Wo die ersten beiden keine Freude in mir auslösen konnten, schaffte es das Tag Match. Das Team funktionieren fast auf Anhieb. Ausgezeichnete Länge, bei der es zu keiner Sekunden langeweilt, weil hier beide Teammitlgieder ein richtig aktiver Teil vom ganzen sind. Envy hat gleich einen starken Eindruck hinterlassen, das Lob vor der Tour war nicht umsonst.
Momo, die erst im November letzten Jahres debütierte, darf sich im neuen Jahr an Io Shirai versuchen. Tendeziell sind alle Single Matches mit Io Shirai schon mal mindestens Befriedigend und auch hier schafft sie es, aus dem Rookie etwas zuzaubern, was nicht allzu vielen in der Szene gelingt. Wenn du zeitweie das Gefühl hast, der Rookie könnte das quasi Ace einer Promotion schlagen, haben die Akteure vieles richtig gemacht. Bin erstaunt zu was Watanabe bereits fähig ist. Der Main Event war wie erwartet das beste Match. Die Ruchlosigkeit mit der Yoshiko ihre Arbeit verrichtet erinnert doch stark an die Big Women der 90er. Koguma und Hazuki geben sichs richtig und ich bin erstaunt über die technische Fähigkeit von beiden, besonders Hazuki beeindruckte mich. Yasukawa, als Ersatz für die verletzte Hojo ins Match gekommen, spielt hier eine besondere Rolle – ihre alte inform vom Missbrauch der eigenen Kollegen um den Gegner abzufertigen. Sei es Nanae, die einen Elbow gegen Iwatani in der Ecke zeigt und von Act gegen Mayu gedropkickt wird, sei Koguma die ihr im steht. Da wird gleich für die Zukunft aufgebaut.

Fazit:
Abständige Houseshow von Stardom. Opener enttäuschend, Kamen ist derbe Geschmackssache, Tag Match besser als, genau wie Io gegen einen Rookie und dann topt der Mainer alles. Entspannte Show mit interessanten Ansätzen.

——————————————————————————–

STARDOM „Year End Climax 2014“, 23.12.2014 (Samurai! TV)
Korakuen Hall, Tokyo
1,230 Fans – No Vacancy

1. Momo Watanabe vs. Reo Hazuki
2. Act Yasukawa vs. Chris Wolf
3. 6-Way Scramble Match: Hatsuhinode Kamen vs. Kaori Yoneyama vs. Kellie Skater vs. Koguma vs. Kyoko Kimura vs. Mystique
4. Miho Wakizawa Retirement Match: Miho Wakizawa, Manami Toyota & Genki Horiguchi H.A.Gee.Mee!! vs. Io Shirai, Mayu Iwatani & Masaaki Mochizuki [**]
5. World of Stardom Title: Yoshiko (c) vs. Saki Akai [*1/2]
6. Goddesses of Stardom Titles: Nanae Takahashi & Kairi Hojo (c) vs. Takumi Iroha & Risa Sera [***1/2]

Opener wurde auf sinnlosestes zusammen geclippt. 45 Sekunden von 5:12 Minuten sind zu sehen. Das nächste Match hat man zwar nur halbiert, aber selbst dazwischen nochmal geschnitten. Einzig die große Platzwunde bei Wolf bleibt in Erinnerung von den 2:30 Minuten. Von den knapp 9 Minuten im nächsten Match gab es nur 3 zu sehen, was natürlich auch hier keine Bewertung zulässt. Das Retirement Match von Wacky kommt natürlich komplett daher und enthält vile tolle Szenen, die wie erwartet zwar die Ensthaftigkeit anzweifeln lassen, aber wen interessierst es bei dem Line Up. Den Leuten in der Halle hats auch gefallen, nur das Ende kommt etwas abrupt daher.
Das World Title Match ist eher Promotionzwecken geschuldet, denn solange Akai noch hot ist – und das in doppelter Hinsicht – wird sie auch von Stardom genutzt und da ist das Problem: Sie wird eben nur dafür genutzt. Yoshiko ist ihr in allen belangen überlegen, nur macht man nicht allzu viel daraus. Ich erinnere mich noch wie Yuzuki Aikawa fast schon vergewaltigt wurde von Nanae Takahashi. Akai wurde durch Promo Arbeit etwas aufgebaut und hätte ich wunderbar den armen kleinen Underdog spielen können, aber macht mans? Nein, es wird versucht eine ernste Title Defense zu liefern und das wirkt bei den beiden manchmal gezwungen. Das es dann nur knapp 11 Minuten werden sagt alles aus. War ich enttäuscht durch das scheiß geclippe, umso mehr strahle ich nach dem Main Event. Bockstarkes Match das mit jeder verstrichenen Minute besser wird und du weißt einfach nicht für wen du sein sollst. Auf der einen Seite die wahrscheinlich zukünftigen Aces von Stardom (Iroha) und Ice Ribbon (Sera) und auf der anderen Veteranin Takanashi und ihre mögliche Nachfolgerin Hojo, die auch wieder Moves frisst als wenn es etwas alltägliches wäre. Modernes Joshi Pro Wrestling wie aus dem Handbuch mit einem völlig offenen Ende.

Fazit:
Die ersten drei Matches dienen nur damit man ein Blick auf die Leute bekommen und Koguma im dritten ihren Spot. Retirement Match bietet das bestmöglichste aus dieser Paarung. Der Comedy Part der Show. Der geborene Heel gegen das Idol ist nicht so schlecht wie erwartet, nur in meinen Augen völlig falsch aufgezogen. Der Mainer reißt es raus und jeder (Joshi) Puro Fan kann sich den geben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s